Hostel in Washington
Meine Unterkunft in Washington sieht lustig aus. Ein komplettes Gebäude ist als Hostel eingerichtet. In einem großen Wohnzimmer gibt es einen Fernseher, es gibt Internet-PC’s, eine große Küche. Ich teile mir den Raum mit 4 Leuten, allerdings habe ich noch keinen davon kennen gelernt, die werden nachher noch heimkommen. Bin mal gespannt wie das zusammenleben so ist, hoffe auf so ähnlich wie im Wohnheim, evtl. ist es ein bisschen anonymer. Die Leute mit denen ich gesprochen habe sind alle Engländer, keine Ahnung was sich noch für Nationalitäten hier tummeln. Heute Abend läuft bei mir nicht mehr viel, bin ziemlich fertig, von dem her wirds wohl auf fernseh-schauen hier zusammen mit den “Mitbewohnern” rauslaufen, KHA lässt grüßen, ich fühle mich schon fast wieder ein bisschen wie daheim. Morgen ist dann der große Tag, Weißes Haus usw.
Was ich von Washington gesehen habe ist ganz anders als in New York, der Unterschied ist gewaltig: Die Straßen sind großzügig breit, es ist wenig los, es ist fast ein bisschen europäisch. Wolkenkratzer sind keine in Sicht, das Kapitol sieht man aber schon.
Nachtrag zu gestern Abend: Wohnheime sind doch überall auf der Welt gleich, erst diskutiert man was man im Fernsehen sehen will und nacher wird eh soviel geredet dass keiner was vom Film mitbekomme, was aber wiederum total egal ist. Hier sind ziemlich viele Amerikaner, mit denen lässt such gut über Politik diskutieren, eine Deutsche habe ich auch schon gefunden und auch sonst Multi-Kulti.