MoMa - Museum of Modern Art
Nach dem aufstehen ist klar, heute ist schlechtes Wetter, es regnet, hat sich ja leider schon gestern angedeutet. Also ist heute Museum angesagt (O-Ton Jonny: Der langweilige Tag), wir beschließen als erstes in MoMa zu gehen, vermutlich das bekannteste New-Yorker Museum, vermutlich auch eines der bekanntesten der Welt.
Auf dem Weg dorthin verlaufen wir uns, deshalb sind wir leider ein bisschen später am Hotel. Dank dem New York Pass müssen wir nicht an der langen Schlange an der Türe anstehen, sondern dürfen direkt in das Museum. Wir scheinen nicht die einzigen Leute zu sein, die auf die Idee gekommen sind ins Museum zu gehen.
Das Museum selbst ist toll, ähnelt eventuell ein klein wenig dem Kunstmuseum in Stuttgart, nur viel größer und viel schrägere Sachen.
Das Highlight ist direkt im Foyer: Eine Installation einer Künstlerin, die drei Monate lange jeden Morgen ins Museum kommt, an die Wand einen Strich malt und sich dann auf einen Stuhl an einem Tisch setzt. Die Gäste dürfen sich der Künstlerin gegenüber setzten so lange sie wollen, wobei die Künstlerin schweigend da sitzt. Dabei werden alle gefilmt und fotographiert. Sie nennt das “Living Art - The Artist Is Present”.
Außerdem hat Tim Burton eine eigene riesige Ausstellung, die der Renner zu sein scheint, alle Gäste treibt es dort hin, es ist extrem eng und voll. Allgemein ist viel im Museum los, wir schauen alles an (O-Ton Jonny: Langweilig, Langweilig, Langweilig, Essen, Essen, Essen) und verlassen nach 3 Stunden das Museum wieder, ziemlich überwältigt, jedoch auch geschafft.