JFK
Der Flughafen in New York ist echt schäbig. Fotos machen ist leider verboten, will keinen Stress mit den Sicherheitsbehörden riskieren. Nach einem langen Weg quer durch den Flughafen standen wir an der berüchtigten Einreise. Erstmal ist Warten angesagt: Nach nervigen 30 Minuten bin ich an der Reihe. Doch anders als gedacht interessiert den Beamten außer dem Grund meiner Reise (“Urlaub”) den Beamten gar nichts. “Nur” Fingerabdrücke und ein Foto will er haben, danach gehts direkt weiter. Gepäck war schon da, es wurde auch hier nichts mehr kontrolliert, Obst und Gemüse mitnehmen wäre kein Problem gewesen. Von den übertriebenen Sicherheitsmaßnahmen ist eigentlich nichts zu spüren und nichts zu sehen.
Direkt am Ausgang des Flughafen fallen die Taxifahrer über einen her und wollen uns in die Stadt fahren. Wenn man höflich ablehnt helfen sie einem trotzdem noch weiter (zum nächsten Geldautomaten zum Beispiel). Erster Eindruck: Alle Leute sind extrem freundlich und hilfsbereit.
Der Plan ist mit dem JFK-Airtrain (einem Shuttelzug) und der Metro in die Stadt zu kommen. An der Flughafen-Haltestelle sind wir kurz planlos, doch direkt wird uns weiter geholfen, ein Mann erklärt wo wir um/aussteigen sollen, sehr nett! Im Zug unterhalten wir uns kurz mit ihm, er hätte einige Hoteltipps für uns gehabt, gut das ist zu spät.
Metrofahren war toll: Zum einen kennt man die U-Bahn in New York aus diversen Hollywood-Streifen, zum anderen finde ich die Art der Fortbewegung einfach toll. Was schon in der U-Bahn auffällt: Man sieht ganz verschiedene Menschen hier, sie scheinen aus allen Ländern der Welt zu kommen, ob schwarz ob weiß, ob Asiate oder Osteuropäer, alles scheint vertreten zu sein. Die Beschilderung in der Metro und das Karten kaufen ist problemlos, die Beschilderung einfach zu verstehen, habe den Verdacht, dass das in Deutschland komplizierter ist.
Von der Metro-Station aus, sind es zwei Blocks (ca. 300 Meter) zu Fuß zum Hotel. Dank Jonnys Navigationskünsten (und dem durchnummerierten Rechteck-Schema auf dem Stadtplan) war der Weg auch schnell gemacht.